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Sommer,komm wieder

Wie schon angekündigt,habe ich noch ein Kleid nach dem Vorbild des Kimono Tees genäht. Wir waren ein paar Tage an der Ostsee und da das der Sommerurlaub war,wollte ich unbedingt ein sommerliches Outfit haben.

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Der Stoff ist ein buntgestreifter Jersey,der auch bei meinem letzten Beutezug bei Karstadt mitging. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem zweifarbig gestreiften,aber der hier hatte was. Der Mann im Hause fand ihn „sehr bunt“, ich ideal um den Sommer auf Wiedersehen zu sagen.

Besonders stolz bin ich bei diesem Kleid, dass die Streifen von Vorder- und Rückteil so gut aufeinander passen. Bei meinem Anfängerglück mit der Ovi ist das leider (noch) nicht immer der Fall. Der Stoff ließ sich aber auch wunderbar vernähen und hat kein bisschen rumgezickt.

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Das Kleid ist, im Vergleich zum vorherigen, locker geschnitten. Die oberen Teile habe ich quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Es ist etwas länger geworden,was aber bei Seewind zum Vorteil werden kann 😀. Im Urlaub hatte ich nicht den idealen Gürtel dabei,aber ihr könnt erahnen,wie das Kleid aussieht,wenn man es etwas enger haben möchte.

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Das Kleid ist so sehr bequem und ich hoffe, dass die Sonne noch nicht ganz bei uns im Norden verschwindet und es noch die ein oder andere Möglichkeit gibt das Kleid zu tragen. In Kombination mit einer Leggins lässt es sich zwar auch tragen, aber dann ist es irgendwie kein Sommerkleid mehr.

Auf damit zum MeMadeMittwoch der nach seiner Sommerpause wieder die Tore geöffnet hat, sowie zum AfterWorkSewing.

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Kimono Tee-Kleid

Juhu, ich habe die Zeit gefunden, den Kimono Tee Schnitt zusammenzukleben und auszuschneiden. Und noch vieel mehr! Da mir eher nach einem Kleid als nach einem T-Shirt war, habe ich das Schnittmuster einfach verlängert und mir somit ein neues Sommerkleid entworfen.

Ein Kleid ganz nach meinem Geschmack

Einfach – mit dem gewissen Etwas

Das Schnittmuster ist wirklich sehr einfach konzipiert, es besteht nur aus einer Vorder- und Rückseite. Ich habe das Shirt direkt unter dem Ärmel einmal in der Breite geteilt. So finde ich, sieht das Kleid irgendwie büro-tauglicher aus. Den gepunkteten Stoff habe ich vor einem halben Jahr bei Stoff und Stil gekauft- ein Rauschkauf sozusagen. Denn als ich am nächsten Morgen die vielen Meter Stoffe waschen wollte, wunderte ich mich, wie ich nur diese Farben kaufen konnte. Lange schlummerte er in meinem Regal und ich dachte, ich werde daraus eine Wohlfühlhose machen.

Hier habe ich ihn mit einem weißen (dunkelweiß) Viskosejersey aus der Karstadt-Krabbelkiste kombiniert. Genäht habe ich nicht sichtbaren Nähte mit meiner Ovi, die Säume mit der Nähmaschine, der untere Saum wurde mit einer Jersey-Zwillingsnadel genäht. DSC_0047

Ich finde, dass Kleid könnte etwas lockerer sitzen. Um das zu überspielen habe ich mir aus Resten noch einen Gürtel geflochten.

Ein Flechtgürtel aus Resten vom Zuschnitt

Ein Flechtgürtel aus Resten vom Zuschnitt

Das Kleid hatte ich bereits auf der Arbeit an. Ich wurde direkt von zwei Kolleginnen angesprochen, wo ich denn das Eiscreme Kleid herhätte. Eiscreme? Die Punkte wirkten bei warmen Wetterbedingungen wohl wie kleine Eiswaffeln 🙂 Besonders stolz hat mich aber gemacht, dass nicht jeder merkte, dass das Kleid selbstgemacht ist.

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Dabei hatten sich wieder kleine Fehlerteufel eingeschlichen. So werde ich weiter daran arbeiten, die Säume an  Hals und Armen noch perfekter zu machen und beim nähen mit der Ovi nicht mehr Löcher zu schneiden, wenn ich um die Kurve nähe. Ist leider bei einem Armausschnitt passiert. Hat hier jemand einen guten Tipp, wie ich das vermeiden kann?

Ich freue mich über eure Kommentare oder Vorschläge für nächste Projekte 🙂

Das nächste schlummert hier schon neben mir- etwas für wohlfühl- Tage und ohne Schnittmustervorlage. Seid gespannt !!!

Und da ich mich so freue, mache ich heute auch zum 1. Mal beim freutag mit. Ach, ich bin soo aufgeregt 🙂