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Rockig in den Frühling

Da hat uns der Frühling in der letzten Woche endlich wieder einen Besuch abgestattet. Viel zu kurz um die Energiereserven wieder aufzutanken. Aber lang genug um endlich wieder Fotos für den Blog zu machen.

In den letzten Wochen standen meine Maschinen nicht still- auch wenn man das durch die mangelnden Blogeinträge denken könnte. Der Mai hat die Sonne gebracht und damit auch die Gartensaison. Die Beete wollen bestückt und das Unkraut entfernt werden. Da blieb irgendwie wenig Zeit zum fotografieren und/ oder bloggen.

Hier nun aber der erste Teil meiner Frühlingsgarderobe. Beide Röcke sind nach dem „Ratzfatz“ Schnittmuster von schneidermeisterin entstanden und waren in der Tat ratzfatz fertig. Bei beiden bin ich mit dem Reißverschluss (fast) zufrieden, Luft nach oben ist immer 🙂

Den Libellenstoff (100% Baumwolle) hatte ich mir beim letzten Stoffmarktbesuch im März beim Stand von Kiseki  gegönnt, das elastische Einfassband ist von Stoffe.de.

Den Jaquard kaufte ich bei Stoffe.de (leider nicht mehr verfügbar), der müsste 3% Elasthan enthalten. Er ist etwas strechtiger als die Libellen und am Saum habe ich ein einfaches schwarzen Schrägband verwendet.

Beides Modelle, die ich sehr gern mag und gerne trage. Beide Modelle wurden als Gr. 38 zugeschnitten, beim Jaquard Modell habe ich oben den Bund etwas gekürzt.

Verlinkt zu MMM und AWS.

 

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Versuch macht klug

Im Juli hatte ich mir auf dem Stoffmarkt einen Birch Stoff gegönnt. Ich gebe zu, ich war etwas im Rausch und „musste“ den Stoff noch unbedingt haben. Ihr wisst was ich meine? Man steht an diesem Stand und beim Anblick des Stoffes fallen Millionen Dinge ein, die mit genau diesem Stoff genäht werden wollen. Und wenn er dann zu Hause liegt, gewaschen und doch etwas kürzer ist als gedacht ( man will ja nicht zu viel Geld ausgeben, weil es gibt ja noch mehr und ach, die Meter werden schon reichen…), weiß man plötzlich nicht mehr so recht, was doch gleich genäht werden wollte.

So ging es mit mit diesem Stoff. Zu Anfang war mir klar, dass es ein Shirt werden würde. Mhm, aber Ocker ( sagt der Mann) für ne Blondine? Näh, das passt nicht. Und so ganz überzeugt war ich auch nicht mehr. Also, ist er erstmal wieder im Regal verschwunden.

Nun kam mir die Idee, dass ich ja doch schon etwas in Richtung herbstliche Mode machen könnte, die aber immer noch farbenfroh ist. Da fiel mir wieder der Stoff in die Hände und dazu die Rockidee. Mal eben, so nebenbei und mit halben Gedanken, durch verschiedene Blogs gescrollt und von jedem ist ein bisschen hängen geblieben. Und- naja, ich finde, das sieht man auch. Der Rock ist irgendwie nicht ganz durchdacht. Ein bisschen zu weit oben, ein bisschen zu lang unten und ein wenig zu viel Falte im Hintern. Wären Abnäher doch besser gewesen?!!

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Aber wie hab ichs gemacht? Dickste Rundung ausgemessen, 1cm addiert, damit es nicht zu eng ist (hatte ich gelesen). Dann gewünschte Länge zugeschnitten plus ein paar Sicherheitszentimeter ( die jetzt total überflüssig sind). Die Seiten waren mit der Ovi schnell genäht. Oben habe ich den Stoff einmal umgeschlagen und in den Zwischenraum ein dickes elastisches Gummiband eingenäht, dadurch ist der Rock zwar enger geworden, aber auch faltiger. Der Saum wurde mit ner Zwillingsnaht versäubert.

Und die Moral aus der Geschicht? Gründlich überlegen, was ich wirklich nähen will; für ein erstes Experiment vielleicht nicht gerade den gut gehüteten ( für-was-Besonderes) Stoff verwenden; mutig sein und das ganze nochmal aufmachen und ausbessern….Und das, liebe Leserinnen, zeige ich Euch einandermal!

Aber irgendwie gehörts doch zum Creadienstag, weil die Grund-Kreativität war ja da 😉

Handmadeontuesday