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Grüne Schuhe für den kleinen Mann

Endlich bin ich wieder zurück. Nach einer stressigen Woche folgte eine unschöne Erkältung, die nun endlich abgeklungen ist. Endlich geht wieder mein Herz auf, wenn ich meine Maschinen begrüße und den Stoff streichle. Nichts ist schlimmer als krank zu sein und noch nicht mal sein Hobby zu mögen. Weg ist die Muffeligkeit und da ist die Vorfreude auf Weihnachten. 🙂

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Der kleine Mann wünscht sich grüne Schuhe mit grünem Blaulicht. Wenn das kein Stichwort für Mama ist- und eine wahre Herausforderung. Eigentlich bin ich immer der Meinung, dass wir keine Hausschuhe brauchen. Zu Hause und in der Kita sind Fußbodenheizungen und machen diese eigentlich unnötig. Aber viele Kinder haben Lederpuschen an zum Toben anstelle von Stoppersocken. Tja, und was die anderen Kinder haben, will der Kleine verständlicherweise auch.

Nach einigem Stöbern im Netz habe ich mich entschlossen, dass E-Book zum Puschen nähen von klimperklein zu kaufen. Passendes Leder fand ich nach einem Tipp auf Manu-faktur.eu. Das grüne Blaulicht legte ich erstmal beiseite. Eine sehr detaillierte Applikation hätte mich als Leder-Nähanfänger vielleicht doch überfordert.

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Das Material und E-Book wurden sehr schnell geliefert. Das E Book ist top, ich habe mich daran orientiert, aber nicht alle Schritte 100% übernommen. Das Leder ist butterweich, ich war wirklich überrascht, wie gut es sich damit nähen lässt. Überrascht ist untertrieben- ich bin schwer begeistert! Auch wurden einige zusätzliche Lederreste in verschiedenen Farben mit ins Paket gelegt. So konnte ich vorher ein bisschen üben, bis ich mit dem richtigen Nähen anfing.

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Da ein Stern ja auch funkeln und ich die Schuhe nicht einfarbig lassen wollte, habe ich mich für Blau als Sohlen- und Applikationsfarbe entschieden. Somit hoffe ich die Herausforderung grünes Blaulicht gelöst zu haben. Grün auf Grün (grünes Blaulicht) war ein bisschen zu anstrengend für die Augen.

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Ich bin sehr stolz auf meine ersten Puschen und noch mehr gespannt, ob sie denn nun auch passen. Das Gummi ( nicht zu sehen, hält den Schuh oben zusammen, damit er nicht schluppt) kann ich jederzeit erweitern oder verengen, in den Rest kann „reingewachsen“ werden. Nun muss ich mich in Geduld üben und bis zum Verschenken auf Weihnachten warten….

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Kinder,Kinder,Kinder

Nachdem ich über eine Woche mit dem Nähen pausiert habe ( Urlaub vorbei, Alltag zu schnell wieder da), legte ich Freitag Abend eine Nachtschicht ein und holte einiges aus. Ich hatte schon lange ein schlechtes Gewissen gegenüber der Kommode meines Sohnes. Da sind im Sommer so einige gekaufte Shirts und kurze Hosen eingezogen und kaum etwas selbst genähtes. Und jetzt wo die Tage wieder kühler werden, fehlten doch das ein oder andere Langarm-Shirt oder Kuschelhosen. Und da am letzten Urlaubstag Stoffmarkt war und ich so einige Stoffe gekauft habe „die erstmal bis Weihnachten halten und ich nichts neues kaufen brauche“, konnte ich loslegen.

Den Zuschnitt zweier Oberteile und einer Hose habe ich bereits im Laufe der Woche gemacht. Das mache ich gern abends, wenn das Haus ruhiger wird, zum ordnen der Gedanken. Es standen also zunächst zwei Oberteile und eine Hose auf dem Programm. Die Schnitte zum Raglan-Oberteil und zur Hose habe ich bei Mamahoch2 gefunden. Super easy zugeschnitten – Vorsicht, beim Raglan Oberteil ist die Nahtzugabe nicht enthalten, bei der Hose aber schon- und schon kann es los gehen.

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Die Ovi ratterte und ratterte. Glücklicherweise hatte ich mich vorher nochmal intensiv mit der Fadenspannung beschäftigt (hat genauso lange gedauert, wie eine Hose zu nähen). Somit habe ich dieses Mal keine komischen Nähte, sondern wunderbar glatte und wie-gekauft Nähte. Den Oberteilen wollte ich nur ein Bündchen im Halsausschnitt verpassen, der Rest sollte mit einer Zwillingsnaht versäubert werden. Und die Mini-Bündchen sind mir auch halb gelungen. Da kam meine Schluderigkeit wieder durch. ‚Mal eben schnell‘- mit dem Gedanken schon beim nächsten Teil- und zack- schief! Naja, bei dem kleinen Hals fällt das noch nicht so auf 😉 Kaum fertig mit beiden Teilen, fiel mir noch Stoff ein, den ich (nach dem Stoffmarkt!) gekauft hatte und der doch unbedingt auch nen Pulli werden sollte. Also- taritara- schnipp-schnapp- mal eben ein drittes Oberteil gemacht 🙂

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Hilco Stoff vom stoffladen.de

Hilco Stoff vom stoffladen.de

Noch viel begeisterter war ich dann von dem Hosenschnitt. So easy-peasy und alles mit der Ovi vernäht. Ich habe keine Kordel, Tasche, oder sonstiges in die Hose genäht, auch wenn es auf der Seite so unendlich viele schöne Beispiele dafür gibt. An den Beinen habe ich die Hose um 2cm auf jeder Seite geschmälert, damit sie nicht zu sehr um die Beine schlackert. Die Bündchen oben ist 5cm und unten die beiden sind 7,5cm breit. Somit kann die Hose wunderbar mitwachsen.

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Nach diesen vier Teilen war ich dann doch etwas müde und somit war meine Nachtschicht eher vorbei als angenommen. Müde vor der Maschine sitzen- näh, da wird alles nur unschön(er). Am nächsten Vormittag waren die Männer unterwegs und ich hab die halbe Stunde genutzt um auch die letzte Hose fertig zu stellen. Als die beiden zurück kamen, gabs Glitzer in den Augen. Endlich eine eigene Panda-Bär-Hose ( ich selbst habe ich aus dem Stoff einen Pulli und ernte dafür neidische Blicke vom Kleinen). Gekauft habe ich ihn vor etwa einem halben Jahr bei alles-für-selbermacher.

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Somit ist die Kommode meines Kleinen vorerst gefüllt und ich kann mich wieder meinen eigenen Sachen widmen. Eines meiner Projekte ist auch am Samstag fertig geworden. Aber dazu ein anderes Mal mehr 🙂

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Tatütataaaaa

Mein Sohn hat sich schon lange eine Feuerwehrhose gewünscht. Bisher waren mir die Modelle, die es zu kaufen gibt, zu teuer für mal eben so nebenbei. Und wenn es nach Papa geht, muss sie auch aus dem richtigen Material sein und nicht 100% Polyester.

Da die Orginale aus feuerfesten Stoffen sind, fiel das schon mal bei der Überlegung eine Hose selbst zu nähen raus. Ich schaute in meinem Stofffundus nach und fand ziemlich schnell einen schwarzen Stoff, der für eine Hose geeignet schien. Außerdem hatte ich noch eine Fahrrad-Warnweste in der Ecke, die vor sich hinschlummerte- weil viel zu groß.

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Als Schnittvorlage für die Hose diente mir das kostenlose Schnittmuster von Schnittchen. Ich habe die Gr. 92 genäht. Es ist wirklich super easy und schnell gemacht. Am Ende habe ich darauf verzichtet noch Gummizug in die Seiten zu nähen, für Feuerwehrleute darf es ruhig etwas lockerer an der Hüfte sein. Im Einsatz muss es ja schnell gehen 😉 Statt Druckknöpfen habe ich Knöpfe angenäht und 3 versetzte Knopflöcher. So erhoffe ich mir, dass die Hose länger als eine Saison getragen werden kann.

Als der kleine Feuerwehrmann die Hose am nächsten Morgen fand, war er quasi sprachlos. Sie wurde sofort über die Jeans gezogen und auch in der Kita nicht wieder hergegeben. Da waren wir beide mächtig stolz!!!

Die Hose habe ich vor ca. 3 Wochen genäht. Seitdem ist sie quasi im Dauerkreislauf  Kind-Waschmaschine-Kind. Wenn ich es schaffe, kommt demnächst noch die passende Jacke nach dem Freebock tutorial von Mamahoch2 dazu.

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