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Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Kleid

Es gibt so Tage, da kann eine winzig kleine Sache zu einer riesengroßen aufgeplustert werden. Da werden Dinge falsch verstanden, geschriebene Wörter anders interpretiert als gesagte. Am Ende sind dann alle Parteien unglücklich.

So erging es mit vor einigen Tagen. Da ich am Ende nicht unglücklich sein wollte, habe ich mir einen Anti-Schlechte-Laune Plan gemacht. Und er war genial, die dunklen Wolken wollten gar nicht erst aufziehen.

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Ich hatte mir vor einiger Zeit diesen tollen Streifenstoff bei Stoff&Stil gekauft, wohlwissend das er mal ein Kleid sein wird, ein A-Linienkleid.

Mit Gedanken im Kopf die auf leichte Weise verarbeitet werden wollten, habe ich es geschafft mir ein Schnittmuster selbst zu kreieren. Dazu habe ich als Vorlage die „Liv“ von Pattydoo genommen und fünf Zentimeter unterhalb der Achsel begonnen, die Linie sanft nach außen laufen zu lassen. Hat einwandfrei geklappt- und war leichter als gedacht.

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Für die Ärmel hatte ich nicht mehr genug Stoff, weswegen ich sie quer zum Fadenlauf zugeschnitten habe. Passt aber zum Kleid, finde ich und lockert es ein bisschen auf.

Mit roten Schuhen und Gürtel fühle ich mich heute pudelwohl und komme gar nicht dazu schlechte Grübel-Laune zu verbreiten.

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Und das Unglücklichsein hat sich gar nicht mehr an mich ran getraut.

Verlinkt zu RUMS.

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Kirschen für den Sommer

Mit den ersten warmen Frühlingstagen kam die Erkenntnis, dass ich viiel zu wenig (selbst genähte) kurzärmelige Shirts im Schrank habe. Eines Sonntag Abends ist der kleine Mann überraschend schnell eingeschlafen und so hatte ich spontan Zeit im Nähzimmer zu verschwinden. Raus gekommen ist ein Lieblingsshirt im Lieblingsschnitt, DAS Kimono Tee – wie auch hier und hier und hier und hier in Szene gesetzt.

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Dieses Mal habe ich die obere Teilung mit einem Rest vom Hamburger Liebe Stoff mit blau-weißen Streifen von Stoff & Stil kombiniert. Am längsten habe ich hier an den Hals- und Ärmelbündchen gesessen.

Meiner Mutti hatte ich zum Geburtstag ein Raglan-Shirt genäht ( Burda Schnitt….). Leider wollte dieser überhaupt nicht sitzen ( den Schnitt hatte ich schon zu Weihnachten probiert und ich dachte, dort habe ich mich vertan, dass es so untragbar aussah. Nach dem zweiten Misserfolg glaube ich, es lag am Burda-Schnitt). Um ihr trotzdem etwas selbstgemachtes zu geben, habe ich aus Resten kurzerhand auch ein Kimono Tee gebastelt. Hinten im Rücken ist das Shirt aus zwei einzelnen Teilen zusammengenäht. Einen ganzen Rücken hat der Stoff nicht mehr hergegeben. Und ich finde bei den fröhlichen Farben kann der Sommer gar nicht anders als hierbleiben.

So, Sommer, kommst du zu uns? Mit mir ist auch gut Kirschen essen 🙂

Verlinkt zum MeMadeMittwoch und AWS

Rot-Weiß in Streifen

Endlich!

Seit langer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir!

Es ist nicht so, dass meine Maschinen in den letzten Wochen still standen. Nein, ich habe viel genäht…für den Fasching, für kleine Mädels, für größer werdende Jungs…

Aber meistens habe ich die Sachen so schnell aus der Hand gegeben, dass ich es gar nicht geschafft habe ein vernünftiges Foto zu machen.

In dieser Woche habe ich es geschafft Fotos zu machen, diese zu bearbeiten und…tatatata…heute zeige ich euch ein fröhliches Oberteil, den Schnitt kennt ihr bereits von hier.

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Ich sehne mich nach dem Frühling und bin auf der Suche nach fröhlichen Mustern. So habe ich den weiß-rot geringelten Sommersweat auch mit viel Hingabe verarbeitet. Ich trage das Shirt sehr gern auch wenn es momentan noch zu kalt ist um es ohne Jacke drüber zu tragen. Da kommen die Ärmel noch nicht so zur Geltung- aber das wird sich in ein paar Wochen mit Sicherheit ändern.

Ich habe hier eine Gr. 38 ohne Nahtzugabe zugeschnitten und dann mit der Ovi vernäht. Gr. 38 ist mir bei Burda meistens zu groß und Gr. 36 leicht eng. Daher der versuchte Mittelweg.

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Geteilt habe ich den Arm nach Gefühl – ich wollte keine „Vs“ entlang des Ärmels und der Stoff hätte in der Länge dazu auch nicht gereicht. Insgesamt habe ich hier einen Meter Stoff bei einer Breite von 1,50m verbraucht. Gekauft beim Königreich der Stoffe.

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Und wie so oft bei Ringeljersey kamen beim Säumen Vorder-und Rückseiten-Ringel nicht zusammen. Hätte ich einfach entlang der roten Streifen geschnitten, wäre am Ende kein Shirt mehr da, sondern eine Stoff-Spirale. Wie ich das immer schaffe, ist mir noch ein Rätsel. Daher also hat das Rückenteil einen dezenten schiefen Saum, was aber (zumindest dem Foto nach) nicht weiter auffällt.

Und mit diesem Frühlingsgruß starte ich meine Frühlings/Sommersaison. Am Wochenende ist bei uns Stoffmarkt und ich werde mich bemühen die EC-Karte zu Hause zu lassen, nur Stoff für vorher geplante Projekte zu kaufen und vor allem fröhliche und frische Farben. Soweit die Vorsätze….

Verlinkt zum MMM.