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Liv mit U-Boot Ausschnitt

Der Winter hat mich mit seiner grauen Seite fest im Griff. Und als ob das nicht reichen würde, gibt es viele Tage an denen ich am liebsten Schwarz trage. In meiner Shirt-Sammlung fehlte allerdings noch ein schwarzes Oberteil, was ich schleunigst ändern wollte. So ist diese Liv von pattydoo mit der Variante U-Boot Ausschnitt entstanden.

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Den schwarzen Jersey habe ich bereits vor einer Ewigkeit auf www.stoffe.de online gekauft. Ärmelsäume und Halsausschnitt sind aus den allerletzten Resten meines geliebten Me-Stoffes von enemenemeins entstanden. So ganz schwarz sah mir das Shirt dann doch zu langweilig aus.

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Das Schnittmuster habe ich in einer 36 genäht und die Ärmelbündchen so lang gemacht, wie es der Stoff hergab. Da ich mal-eben-auf-die-Schnelle genäht habe, ohne viel nachzudenken, treffen sich die Halbkreise nicht ganz an der Naht. Was aber, glaube ich, kaum jemandem auffallen würde, wenn ich es nicht sage. 🙂

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Dieses Foto ist auch, wie die der vergangenen 2 Posts bei Außentemperaturen von -7°C entstanden. Durch das viele hüpfen und albern vor der Kamera blieben die graue Stimmung der Januartage glücklicherweise von uns fern.

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Habt einen tollen, sonnigen und verschneiten Rest-Januar.

Verlinkt zum MeMadeMittwoch.

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Grüne gute Laune

Schon im September habe ich diesen „ Happy Dots“ Stoff von enemenemeins bei lillestoff entdeckt. Die Nähbeispiele überzeugten mich sofort und ich kaufte ihn  und war mir absolut sicher ein Kleid daraus zu nähen. Doch dann kam der Herbst und mir war nicht nach fröhlichem Grün sondern eher nach gedeckten Tönen und einfarbigen Kleidern. Kurz hatte ich überlegt den Stoff anzufassen und einen Pulli für den kleinen Mann anzuschneiden. Er mochte den Stoff genauso sehr wie ich, aber aus purem Egoismus habe ich es nicht gemacht. Ich dachte, der Tag wird kommen, an dem ich Muse und die Laune habe, aus diesem Stoff ein Lieblingskleid zu nähen.

Und da ist es, Genau wie in meinen Vorstellungen. Herrlich. Grün. Gute Laune verbreitend. Schon beim Zuschnitt während der „Winterstürme“ war die graue Stimmung sofort dem fröhlichem Grün gewichen. Beim Nähen verschwand sie dann erst recht.

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Ich habe mich hier für den Wickelkleid Schnitt von Ki-ba-doo entschieden, mit kleinen Änderungen. Das Kleid hat vorn keine doppelte Stofflage, ist also nicht zum wickeln. Das Oberteil habe ich auf insgesamt 49cm verlängert. Bei den Ärmeln musste ich ein bisschen tricksen, weil der Stoff nicht mehr gereicht hat. So haben beide am Oberarm eine Ziernaht, entstanden durch die Stückelung der Stoffreste. Fällt bei den Muster nur bei ganz genauem Hinsehen auf.

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Beim ersten Probetragen am Tag nach der Näherei missfiel mir, dass beim Ausschnitt der Teil, der komplett zu sehen ist, immer wieder nach vorn fiel und unschöne Falten machte. Also habe ich im Laufe des Tages mit Stecknadeln immer wieder den Sitz optimiert- bis keine Falten mehr kamen und das ganze nicht komisch aussah. Abends habe ich den Ausschnitt an der blauen Kante am hinteren grünen Stoff per Hand (!) angenäht. Saum und Ausschnitt sind mit dunkelblauem elastischen Schrägband eingefasst.

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„Mama, ich wollte den Stoff haben“ war das einzige was der Kleine Mann zu meinem neuen Stolz sagte. Mal sehen, vielleicht kann ich die mini Reste noch für ihn verwursteln.

Ich bin jedenfalls sehr stolz auf meinen neuen Farbklecks  im Schrank und trage es heute zum ersten MeMadeMittwoch 2016 mit einem extra GuteLaune-Stolzfunkeln im Auge auf der Arbeit.

Kimono Tee im Winter

Ein frohes und glückliches neues Jahr wünsche ich Euch! Über die Feiertage war es etwas ruhiger auf dem Blog, doch jetzt starte ich wieder mit Volldampf durch. Manchmal braucht auch mein Gedanken-Karussel eine Denkpause.

Vor Weihnachten kam noch meine langersehnte Bestellung der aktuellen enemenemeins Stoffe „Triangle Me“ und „For you Ringel“ an. Die durften natürlich nicht zwischen den Tagen liegen bleiben und wurden prompt vernäht. Während das Triangle-Shirt gleich für die Schwester reserviert wurde, war der Stoff mit den großen Blockstreifen ganz für mich allein. Ich hatte von beiden Stoffen nur 1m gekauft, weswegen ich ein bisschen haushalten wollte. Dank der 1,50m Breite war das aber gar nicht nötig.

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Herausgekommen ist, wie der Name des Beitrages schon verrät, ein Kimono Tee Shirt. Mal wieder. Weil ich ein Shirt wollte, was ich unter einem Blazer tragen kann, ohne das Gefühl zu haben, zu viel schönen Stoff zu verdecken. Und weil ich hoffe, es auch an wärmer werdenden Tagen noch tragen zu können.

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Um dem tollen Stoff noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken, habe das T-Shirt über der Brust wieder geteilt, wie schon hier gesehen, und den oberen Teil quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Dies habe ich genauso im hinteren Teil gemacht, wobei ich hier schwarzen Stoff als Kontrast genommen habe.

Ich freue mich riesig über dieses schöne T-Shirt und ja, es ist absolut Blazer tauglich.

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Blazer: Maison Scotch

Die Aufnahmen haben wir bei -7°C gemacht und ich konnte vor lauter Kälte nicht mal frieren 🙂

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Auf zum ersten RUMS 2016.